Woche 5 | Session 5: Kanalstrukturen — Multi-Channel & Omni-Channel
Kurs: Supply Chain Digitalisierung — Modul 2: Digital Business in der SC
Session-Agenda & Serien-Rückblick
Abschnitt betitelt „Session-Agenda & Serien-Rückblick“Multi-Channel — Aufbau & Beispiel
Abschnitt betitelt „Multi-Channel — Aufbau & Beispiel“Definition: Eine Strategie, bei der ein Unternehmen 3 oder mehr verschiedene Kanäle für dasselbe Produkt anbietet — jeder Kanal wird unabhängig verwaltet. Erweitert Dual Channel: Fügt mehr Zugangspunkte als nur Online + B&M hinzu.
Durchgehendes Beispiel: Ein Konsument möchte zu Hause ein Erfrischungsgetränk + eine Packung Chips kaufen. Drei Kanäle stehen zur Verfügung:
| Kanal | Wie der Kunde kauft | Reise des Kunden | Hauptanziehungspunkt | Hauptrisiko |
|---|---|---|---|---|
| Online / Quick Commerce | App → Produkt wählen → bezahlen → Produkt geliefert (10–15 Min. oder geplant) | Keine — bleibt zu Hause | Maximale Bequemlichkeit; keine Reise; 24/7 Bestellung | Keine physische Produktprüfung; Lieferverzögerungen möglich |
| Verkaufsautomat (Vending Machine) | Zum nahegelegenen Automaten gehen → App oder Karte nutzen → Produkt entnehmen | Kurzer Weg zum Automaten | Keine menschliche Interaktion; Produkt physisch sichtbar; Vielfalt sichtbar; 24/7 verfügbar | Technischer Ausfall, Stromausfall, App-Sync-Probleme → keine Erfüllung |
| Stationärer Handel (B&M) | Geschäft besuchen → stöbern → auswählen → bezahlen → nach Hause tragen | Reise zum Geschäft (größter Aufwand) | Volles physisches Erlebnis; sofortige Verfügbarkeit; soziale Dimension | Reiseaufwand + Zeit; Stau in Metropolen; Ladenöffnungszeiten |
Warum Konsumenten zwischen Kanälen wechseln
Abschnitt betitelt „Warum Konsumenten zwischen Kanälen wechseln“Selber Konsument, andere Situationen: Die Kanalwahl hängt von Dringlichkeit, Bequemlichkeit, Energieniveau und Interesse im jeweiligen Moment ab — sie ist nicht festgelegt.
- Müde nach der Arbeit: Entscheidung für Quick Commerce nach Hause
- In der Nähe eines Automaten: Nutzung des Automaten für Sofortigkeit + Prüfung der Vielfalt
- Geplanter Kauf: Besuch des B&M-Geschäfts für die volle Auswahl
Kernerkenntnis: Der Konsument wählt keinen Kanal — der Konsument wählt das Produkt. Der Kanal ist nur der Mechanismus.
Multi-Channel-Komplexitäten — 3 Arten
Abschnitt betitelt „Multi-Channel-Komplexitäten — 3 Arten“| Komplexitätsart | Was passiert | Beispiel (Getränk + Chips) | Geschäftsauswirkung |
|---|---|---|---|
| Kanal-Unwissenheit (Channel Unawareness) | Konsument scheitert in einem Kanal, weiß aber nicht, dass Alternativen existieren | Automat leer → Konsument gibt auf. Weiß nicht, dass Produkt in Quick-Commerce-App 100m entfernt verfügbar ist. | Totaler Umsatzverlust — Bestand im System vorhanden, aber Verkauf geht komplett verloren |
| Showrooming | Konsument nutzt B&M-Geschäft zur physischen Prüfung, kauft aber online zu einem niedrigeren Preis | Konsument besucht Geschäft, prüft Produkt, vergleicht Preise am Handy, geht ohne Kauf → bestellt online. | B&M-Geschäft wird zum Ausstellungsraum mit hohen Kosten, aber wenig Umsatz. Bestand im Geschäft ungenutzt. |
| Serviceversagen → Kanalwechsel | Fehler im geplanten Kanal (z.B. Lieferverzögerung) zwingt Konsumenten zum Wechsel in einen anderen Kanal | Konsument bestellt online → Lieferung verzögert → storniert → besucht stattdessen B&M-Geschäft. | Umsatz im Online-Kanal verloren. Ungeplanter Nachfrageschub im B&M-Geschäft. Bestandsdiskrepanz. |
Komplexität 1 — Kanal-Unwissenheit (Umsatzverlust)
Abschnitt betitelt „Komplexität 1 — Kanal-Unwissenheit (Umsatzverlust)“- Konsument erlebt Versagen in Kanal A → geht davon aus, dass Produkt nicht verfügbar ist → verlässt das gesamte System
- Realität: Produkt ist in Kanal B oder C verfügbar, aber Konsument weiß es nicht oder macht sich nicht die Mühe zu prüfen
- Ergebnis: Umsatz verloren, obwohl Bestand im System vorhanden ist. Vorhandener Bestand ≠ realisierter Verkauf.
- Lösung (Omni-Ansatz): Konsument wird bei Versagen eines Kanals automatisch über Alternativen informiert
Komplexität 2 — Showrooming
Abschnitt betitelt „Komplexität 2 — Showrooming“- Definition: Konsument nutzt einen Kanal zur Evaluierung (B&M — Anfassen und Fühlen), kauft aber in einem anderen Kanal (online — günstiger oder bequemer)
- Problem: B&M-Geschäft trägt volle Kosten (Raum, Personal, Lagerhaltung), erzielt aber keinen Verkauf — Umsatz geht an den Online-Kanal
- B&M-Geschäft wird zum teuren Ausstellungsraum: Ressourcen sind nicht gerechtfertigt, wenn keine Verkäufe folgen
- Lösung: Preisanpassung über Kanäle hinweg | Verkaufspersonal Anreize bieten, wenn ein Online-Verkauf auf einen Filialbesuch zurückgeführt werden kann | Exklusive Angebote im Geschäft anbieten
Komplexität 3 — Serviceversagen → Kanalwechsel
Abschnitt betitelt „Komplexität 3 — Serviceversagen → Kanalwechsel“- Konsument wollte Kanal A nutzen → Versagen tritt auf (Verzögerung, ausverkauft, technisches Problem) → wechselt zu Kanal B
- Doppeltes Problem: (1) Kanal A verliert Umsatz. (2) Kanal B erhält ungeplante Nachfrage → hat möglicherweise nicht den Bestand oder die Kapazität
- Beispiel: Online-Lieferung verzögert → Konsument storniert → besucht Geschäft → Geschäft ebenfalls ausverkauft → Konsument geht leer aus
- Lösung: Echtzeit-Bestandssichtbarkeit über Kanäle hinweg | Proaktive Umleitung der Nachfrage bei Versagen eines Kanals
Grundursache von Multi-Channel-Problemen
Abschnitt betitelt „Grundursache von Multi-Channel-Problemen“- Kanäle werden unabhängig verwaltet: Jeder Kanal hat seinen eigenen Bestand, eigene Preise, eigene Erfüllung — keine gemeinsame Sicht
- Jeder Kanal optimiert lokal: Genau wie bei dezentralisierten SC-Akteuren — gut für diesen Kanal, schlecht für das Gesamtsystem
- Kanäle ignorieren kanalübergreifende Interaktionen: Showrooming, Wechsel, Unwissenheit werden alle durch diese Silostruktur verursacht
- Was fehlt: Die Perspektive des Konsumenten. Der Konsument sieht keine Kanäle — er sieht EINE Marke, EIN Produkt und will es überall und jederzeit.
Omni-Channel — Definition
Abschnitt betitelt „Omni-Channel — Definition“Definition: Eine Strategie, die alle Kanäle — Online, B&M, Automat, App usw. — zu einem nahtlosen, einheitlichen Erlebnis für den Konsumenten integriert und gleichzeitig Bestandszuweisung, Preisgestaltung und Erfüllung über das gesamte System hinweg optimiert.
- Kernprinzip: “Der Konsument kann in jedem Kanal nach Informationen suchen und den Kauf in jedem anderen Kanal abschließen — ohne Reibung”
- Kanalintegration bedeutet: Einheitliche Bestandssichtbarkeit | Abgestimmte Preisgestaltung | Geteilte Kundenhistorie | Kanalübergreifende Erfüllungsoptionen
- Kanäle existieren weiterhin: Omni-Channel entfernt keine Kanäle — es verbindet sie, sodass sie sich ergänzen statt zu konkurrieren
5 Omni-Channel-Konsumentenverhalten für das Design
Abschnitt betitelt „5 Omni-Channel-Konsumentenverhalten für das Design“| Verhaltensmuster | Was der Konsument tut | Branchenbeispiel | SC-Auswirkung |
|---|---|---|---|
| Online kaufen, im Geschäft abholen (BOPIS) | Stöbert und bestellt online → holt sofort im nächstgelegenen Geschäft ab (keine Wartezeit) | Lebensmittel in App bestellen → in derselben Stunde am nahegelegenen DMart-Schalter abholen | Das Geschäft benötigt mehr zugewiesenen Bestand. Schnelldreher müssen auf Filialebene häufig nachgefüllt werden. |
| Online recherchieren, im Geschäft kaufen | Wertet Optionen, Preise, Bewertungen online aus → besucht Geschäft, um Kauf persönlich abzuschließen | Laptops auf Flipkart vergleichen → in Croma gehen, um bevorzugtes Modell zu kaufen | Geschäft muss das auf Lager haben, was der Online-Katalog zeigt. Konsistente Preisgestaltung entscheidend. |
| Im Geschäft ansehen (Showrooming), online kaufen | Probiert Produkt physisch im Geschäft aus → kauft online (oft zu niedrigerem Preis oder für Lieferung nach Hause) | Schuhe im Nike-Store anprobieren → selbe Größe in anderer Farbe in Nike-App kaufen | Geschäft benötigt nur Ausstellungsstücke (nicht gesamten Bestand). Lager hält Großteil des Bestands für Online-Erfüllung. |
| Ins Geschäft liefern (BOTS) | Bestellt online → Produkt nicht in lokaler Filiale → wird zur Abholung in nahegelegene Filiale geliefert (oft kostenloser Versand) | Möbel online bestellen → in nächster IKEA-Filiale abholen, wenn bereit | Reduziert Last-Mile-Lieferkosten. Filiale fungiert als Sammelpunkt. Erfordert Koordination der Lieferungen zwischen Filialen/Lagern. |
| Online kaufen, im Geschäft zurückgeben | Kauft online → unzufrieden mit Produkt → gibt es im physischen Geschäft zurück (vermeidet Aufwand für Abholung zu Hause) | Kleidung auf Myntra kaufen → in Myntra-Partnergeschäft für Rückerstattung oder Umtausch zurückgeben | Geschäft muss Retouren annehmen und bearbeiten. Retourenbestand muss zurück ins Lager fließen oder lokal verkauft werden. |
- BOPIS am häufigsten: Buy Online Pick Up In Store — kombiniert Online-Bequemlichkeit mit sofortiger physischer Abholung. Reduziert Lieferkosten für Unternehmen.
- Showrooming am anspruchsvollsten: Unternehmen muss entscheiden: Soll das Geschäft den vollen Bestand halten (höhere Kosten) oder nur Ausstellungsstücke?
- Rückgabe im Geschäft entscheidend für Loyalität: Problemlose Rückgaben = starke Kundenbindung. Reverse-Logistik vom Geschäft zurück zum Lager muss konzipiert werden.
Multi-Channel vs. Omni-Channel — Seite an Seite
Abschnitt betitelt „Multi-Channel vs. Omni-Channel — Seite an Seite“| Dimension | Multi-Channel | Omni-Channel |
|---|---|---|
| Kanalmanagement | Jeder Kanal unabhängig verwaltet — getrennter Bestand, Preisgestaltung, Erfüllung | Alle Kanäle integriert — zentrale Sicht auf Bestand, Preisgestaltung und Kunden über Kanäle hinweg |
| Kundensicht | Kunde erlebt in jedem Kanal etwas anderes — nicht konsistent | Nahtloses, konsistentes Erlebnis, unabhängig vom genutzten Kanal |
| Kanalübergreifendes Verhalten | Nicht dafür ausgelegt — Showrooming, BOPIS, Kanalwechsel verursachen Umsatzverlust | Dafür ausgelegt — BOPIS, BOTS, Ship-from-Store, Rückgaben im Geschäft werden alle unterstützt |
| Bestandssichtbarkeit | In Silos — jeder Kanal hält und verfolgt seinen eigenen Bestand separat | Einheitlich — Echtzeitbestand sichtbar über alle Kanäle und Standorte hinweg |
| Preisgestaltung | Kann je nach Kanal abweichen → löst Showrooming und Kanalkonflikte aus | Koordinierte Preise über Kanäle hinweg → reduziert Konflikte, beeinflusst wo der Konsument kauft |
| Kanalkonflikt | Hoch — Kanäle konkurrieren um denselben Konsumenten ohne Koordination | Gemanagt — Verträge + Anreize bringen Kanalakteure mit SC-Gesamtzielen in Einklang |
| Konsumentenfokus | Unternehmen sieht Konsumenten als zugehörig zu einem bestimmten Kanal | Unternehmen sieht Konsumenten als eine Einheit, die sich frei über Kanäle hinweg bewegt |
| Analogie | Mehrere Abteilungen in einem Unternehmen — jede arbeitet isoliert | Integriertes System — alle Abteilungen teilen Daten und arbeiten auf ein gemeinsames Kundenerlebnis hin |
Omni-Channel — Wichtige SC-Entscheidungen
Abschnitt betitelt „Omni-Channel — Wichtige SC-Entscheidungen“| Entscheidungsbereich | Was zu entscheiden ist | Wie Konsumentenverhalten es antreibt |
|---|---|---|
| Bestandszuweisung | Wie viel Bestand ins Geschäft vs. Lager vs. Dark Store kommt | BOPIS-starke Konsumenten → mehr Filialbestand. Showrooming-Konsumenten → Ausstellungsstücke im Geschäft, Großteil im Lager. |
| Preisstrategie | Preise pro Kanal festlegen — online vs. im Geschäft. Auslöser für exzessives Showrooming vermeiden. | Wenn online viel günstiger ist → Konsumenten betreiben Showrooming → B&M-Umsatz sinkt. Preisparität oder kleine Differenz ist optimal. |
| Angebotene Erfüllungsoptionen | Welche kanalübergreifenden Optionen aktiviert werden: BOPIS, BOTS, Rückgaben im Geschäft, Ship-from-Store | Daten zu Konsumentenpräferenzen zeigen, welches Verhalten dominiert → designen Sie zuerst dafür |
| Koordination der Kanalakteure | Verträge und Anreize für Einzelhändler, Lieferpartner und Plattformbetreiber, um Kanalkonflikte zu vermeiden | Wenn Einzelhändler von BOPIS profitiert → Umsatzbeteiligung für Abholung im Geschäft geben. Richtet Anreiz des Händlers an Omni-Zielen aus. |
Logik der Bestandszuweisung
Abschnitt betitelt „Logik der Bestandszuweisung“- BOPIS-dominanter Markt: Bestand auf Filialebene erhöhen → Konsument holt nach Online-Bestellung im Geschäft ab
- Showrooming-dominanter Markt: Nur minimalen Ausstellungsbestand im Geschäft halten → Großteil des Bestands im Zentrallager für Online-Erfüllung halten
- Ausgewogener Markt: Sicherheitsbestand im Geschäft + Echtzeit-Nachbestellungsauslöser aus dem Lager, wenn Filialbestand unter Schwellenwert fällt
Preiskoodination
Abschnitt betitelt „Preiskoodination“- Wenn online < B&M um zu viel: Showrooming verstärkt sich → B&M-Umsatz bricht ein → B&M-Investition verschwendet
- Wenn online > B&M um zu viel: Online verliert an Attraktivität → Bequemlichkeitsvorteil geht verloren
- Omni-Channel-Ansatz: Preisparität (oder kleine akzeptable Differenz) über Kanäle hinweg. Exklusive Pakete oder Treuepunkte pro Kanal nutzen, um ohne große Preisunterschiede zu differenzieren.
Koordination durch Verträge
Abschnitt betitelt „Koordination durch Verträge“- Gleiche Logik wie NVP-Verträge (frühere Sessions): Kanalakteure (Einzelhändler, Lieferpartner, Plattform) benötigen Anreize zur Teilnahme am Omni-Channel
- Beispiel: Einzelhändler erhält Umsatzbeteiligung für BOPIS-Erfüllungen → motiviert, das Geschäft bestückt und bereit für Abholungen zu halten
- Verträge verhindern: Exzessiven kanalübergreifenden Wettbewerb | Unterinvestition in die Erfüllung | Abwanderung von Einzelhändlern zu Konkurrenzmarken
Kanalstrukturen-Serie — Das Gesamtbild
Abschnitt betitelt „Kanalstrukturen-Serie — Das Gesamtbild“| Kanaltyp | Struktur | Hauptstärke | Hauptlimitierung |
|---|---|---|---|
| Stationärer Handel (B&M) | Kunde besucht physisches Geschäft; alle Aktivitäten in einem Kanal | Physisches Erlebnis; Loyalität; sofortige Verfügbarkeit | Begrenzte Reichweite; hohe Kosten; Reiseaufwand für Kunden |
| Dual Channel | Online Direct + B&M Einzelhandel; zwei unabhängige Kanäle für dasselbe Produkt | Kombiniert Bequemlichkeit (online) mit Erlebnis (B&M) | Kanalkonflikt; Spannung zwischen Händler und Hersteller; Preisinkonsistenz |
| Multi-Channel | 3+ Kanäle (Online, B&M, Automat, App, Katalog); jeder separat verwaltet | Maximale Zugangspunkte; bedient verschiedene Konsumentenpräferenzen | Umsatzverlust; Showrooming; Fehlerkaskaden; Kanalsilos |
| Omni-Channel | Alle Kanäle integriert — einheitlicher Bestand, Preise, Erfüllung, Kundensicht | Nahtloses Konsumentenerlebnis; kanalübergreifendes Verhalten unterstützt; kein Umsatzverlust | Komplex in der Umsetzung; erfordert erhebliche Tech-Investitionen + Koordination aller Akteure |
Zusammenfassung der Session
Abschnitt betitelt „Zusammenfassung der Session“- Multi-Channel: 3+ Kanäle (Online, Automat, B&M) für dasselbe Produkt — jeder wird unabhängig verwaltet
- 3 Komplexitäten: (1) Kanal-Unwissenheit → Umsatzverlust | (2) Showrooming → B&M wird teurer Ausstellungsraum | (3) Serviceversagen → ungeplanter Kanalwechsel
- Grundursache: Kanäle in Silos ignorieren kanalübergreifendes Konsumentenverhalten. Der Konsument ist omnichannel — das Unternehmen nicht.
- Omni-Channel: Integriert alle Kanäle → einheitlicher Bestand, Preisgestaltung und Erfüllung → nahtloses Konsumentenerlebnis
- 5 Konsumentenverhalten: BOPIS | Online recherchieren → im Geschäft kaufen | Im Geschäft ansehen (Showrooming) → online kaufen | Ins Geschäft liefern | Online kaufen → im Geschäft zurückgeben
- 4 SC-Entscheidungen im Omni-Channel: Bestandszuweisung | Preisstrategie | Erfüllungsoptionen | Verträge mit Kanalakteuren
- Verbindung zu früheren Sessions: Omni-Channel-Koordination nutzt gleiche Prinzipien wie SC-Verträge aus NVP — Informationssichtbarkeit + Risikoteilung + Anreizausrichtung
- Serie komplett: B&M → Dual → Multi → Omni. Jeder Schritt = mehr Kanäle + mehr Integration. Konsumentenverhalten ist die konstante treibende Kraft.