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Job Search 1 - Den eigenen Wert kennen

Accelerate Your Job Search with AI (Google auf Coursera)


Etwas Neues anzufangen ist ehrlich aufregend: eine Gelegenheit zu lernen, zu wachsen, andere Probleme anzugehen. Die Suche, die einen dorthin bringt, ist weit weniger romantisch. Einen Lebenslauf schreiben, Bewerbungen abschicken, Interviews proben - das türmt sich schnell auf, und die Zahlen sind ernüchternd. Der Kurs beginnt mit der Angabe, dass eine durchschnittliche Jobsuche in den USA rund 20 Wochen dauert und Hunderte von Bewerbungsrunden umfassen kann.

Dieser kurze Kurs ist eine Antwort auf genau diese Mühsal. Er ist eine Anleitung, künstliche Intelligenz als Arbeitspartner über die gesamte Suche hinweg einzusetzen, ob man den Job wechselt oder dem allerersten hinterherjagt. Das Format lautet erst Demo, dann Übung: Man sieht ein Werkzeug im Einsatz und wendet es anschließend selbst auf das eigene Material an.

Am Ende steht ein konkretes Ergebnis: die eigenen transferable skills (übertragbare Fähigkeiten) identifiziert, ein Career Identity Statement (Aussage zur beruflichen Identität) und ein Jobsuche-Plan geschrieben, ein überarbeiteter resume (Lebenslauf), zugeschnitten auf verschiedene Rollen, ein kuratiertes berufliches Onlineprofil, ein Bewerbungstracker, Netzwerkübungen, ein 20-sekündiger professioneller Pitch, Interviewvorbereitung und als Bonus eine persönliche AI Prompt Library, um auch nach dem Kursende mit KI weiterzuarbeiten.


Der Kurs ist in vier Module geteilt, und jedes übergibt dem nächsten sein Rohmaterial. Eine Roadmap für die Jobsuche zieht sich durch den Kurs und zeigt, wie die Aktivitäten aufeinander aufbauen.

1. Die eigenen transferable skills mit KI aufdeckenidentifizieren, was man zu bieten hat, dann Career Dreamer für ein Career Identity Statement und Karrierewege nutzen
2. Die Jobsuche mit KI planenGemini für einen Jobsuche-Plan, für den zugeschnittenen Lebenslauf und für einen beruflichen Onlineauftritt
3. Die eigenen Bewerbungen mit KI steuernGemini in Google Sheets für einen Bewerbungstracker, dazu Jobplattformen und Tipps zum Netzwerken
4. Interviews mit KI vorbereiten und übenGemini Notebook für rollenspezifische Fragen, Gemini Live für STAR-Übungen mit Feedback in Echtzeit
Jeder Schritt legt das Fundament für den folgenden, weshalb die Reihenfolge der Module hier mehr zählt als in einem Nachschlagekurs.

Der Kurs mischt bewusst die Stimmen, statt in einem einzigen Unternehmen zu bleiben, und das Ziel ist ein rundes Bild des Marktes statt der Sicht eines einzelnen Arbeitgebers.

Arbeitgeber, Recruiterinnen und Hiring Manager aus verschiedenen BranchenFachleute für Beschäftigung zu Erwartungen an Bewerbung und InterviewMitarbeitende der Karriereberatung an HochschulenFachleute führender gemeinnütziger ArbeitsmarktorganisationenAbsolventinnen und Absolventen der Google Career Certificates, die ihr Zertifikat in einer echten Suche eingesetzt haben
LehrpersonRolleHintergrund, aus dem sie lehrt
TonySenior Program Manager, Google15 Jahre in der klassischen Finanzwelt bei mehreren Unternehmen, dann 2016 der Wechsel in die Entwicklung junger Talente über Googles Genesis-Programm, in dem die Teilnehmenden durch Bereiche der Unternehmensfinanzen rotieren. Sein Team erkundet, wie KI Organisationen und Einzelne effizienter macht und bessere strategische Planung unterstützt. Er spricht außerdem als Hiring Manager
SydneySenior Recruiter, GoogleÜber 10 Jahre Erfahrung darin, Unternehmen beim Aufbau von Teams zu helfen, mit Recruiting-Expertise in Produktmarketing, Strategie und Analytics, einschließlich der Besetzung des wachsenden Produktmarketing-Teams für Gemini
Job Search Portfolio
  • Ein neuer Ordner in Google Drive mit dem Titel Job Search Portfolio.
  • Alles, was im Kurs entsteht, wird dort gespeichert, damit die Suche geordnet bleibt.
  • Am Ende enthält er: Strategien für Herausforderungen und Ziele der Jobsuche, ein Career Identity Statement, einen Jobsuche-Plan, einen Tracker für die Jobsuche, einen optimierten Lebenslauf, häufige Interviewfragen mit eigenen Antworten und einen 20-sekündigen professionellen Pitch.
AI Prompt Library
  • Eine gesammelte Bibliothek sämtlicher im Kurs verwendeter Prompts.
  • Sie existiert als Startpunkt, um eigene Unterlagen für die Jobsuche zu erzeugen, statt Prompts bei null zu schreiben.
  • Der Kurs empfiehlt, sie zu kopieren und durch eigene Prompts zu personalisieren, sodass sie zu einem dauerhaften Werkzeug wird, zu dem man zurückkehrt.

Transferable skills: Bestand aufnehmen, was schon da ist

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Denk daran, was ein gewöhnliches Leben füllt. Den Nachmittagsplan eines Kindes jonglieren. Die Person sein, die Freunde anrufen, wenn der Laptop zickt. Sich in einem Tierheim engagieren. Nichts davon steht in einer Stellenbeschreibung, und alles davon baut Fähigkeiten auf.

Tonys eigenes Beispiel: Die Zeit als Kellner hat seinen Instinkt für Kundenservice geschärft und ihn gelehrt, vorauszusehen, was jemand braucht, bevor er danach fragt. Sie hat ihn außerdem zu einem klaren, knappen Kommunikator gemacht, der dieselbe Botschaft für verschiedene Zielgruppen unterschiedlich zuschneiden kann. Beides leistet in seinem Job als Program Manager und Führungskraft weiterhin echte Arbeit.

Die eigenen transferable skills zu kennen verändert vier Dinge auf einmal: welche Jobs man verfolgt, wie gut man die Verbindung zwischen verstreuten Lebenserfahrungen und der Rolle vor einem erklären kann, wie man den Lebenslauf gestaltet und wie überzeugend man im Interview über sich spricht.

Es gibt auch einen Marktgrund. Viele Arbeitgeber setzen inzwischen auf skills-based hiring, also auf die Auswahl von Kandidatinnen und Kandidaten anhand der Fähigkeiten, die für den Erfolg im Job nötig sind, statt anhand strenger Bildungsanforderungen oder früherer Jobtitel. Genau das ist die Tür, durch die transferable skills gehen.

Die meisten Menschen greifen zuerst nach den technischen, etwa Programmieren oder Datenanalyse. Der Kurs sagt deutlich, dass Anpassungsfähigkeit, Kommunikation, Problemlösung und Teamarbeit Arbeitgebern genauso viel bedeuten können.

Warum das schwerfällt, und die drei Schritte, die es lösen

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Viele Menschen tun sich schwer damit, die Eigenschaften zu benennen, die Arbeitgeber suchen, und der Grund ist für niemanden unschmeichelhaft: Die eigenen Fähigkeiten sind einem in Fleisch und Blut übergegangen und daher von innen unsichtbar. Die Lösung besteht darin, Schritt für Schritt vorzugehen, statt eine Liste aus dem Gedächtnis zu produzieren.

  1. Über die eigenen Lebenserfahrungen nachdenken. Über jeden Bereich des Lebens, nicht nur über die Teile, die man für berufsbezogen hält. Hast du dich ehrenamtlich engagiert? Bist du Mentorin oder Mentor für jemanden? Trainierst du eine Sportgruppe? Hast du in einer Gruppe eine Führungsrolle übernommen?

  2. Die Fähigkeiten benennen, die jede Erfahrung aufgebaut hat. Jede einzelne befragen. Umfasste das Ehrenamt detailgenaue Verwaltungsaufgaben? Musstest du Ideen für das Sammeln von Spenden entwickeln? Warst du für die Durchführung einer Präsenzveranstaltung verantwortlich? Schreib die Fähigkeiten auf, sobald sie auftauchen.

  3. Diese Fähigkeiten mit einem möglichen Job verbinden. Herausfinden, auf welche Rollen diese Fähigkeiten hindeuten, denn das ist der Schritt, der aus einer Liste eine Richtung macht.

AusgangspunktFähigkeiten, die bereits da sindWohin sie zeigen
Assistenz der GeschäftsführungKomplexe Terminpläne steuern, Meetings koordinieren, mit Stakeholdern kommunizierenRollen im Projektmanagement, die genau diese Stärke in Kommunikation und Planung verlangen
Militärdienst, Sport, Schule oder jedes Umfeld, in dem unterschiedliche Persönlichkeiten auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitenTeamplayer sein und stark in der ZusammenarbeitViele Rollen in vielen Branchen, denn Zusammenarbeit gehört zu den am breitesten nachgefragten Fähigkeiten überhaupt

Der ermutigende Schluss: Man trägt bereits einen ordentlichen Bestand wertvoller Fähigkeiten mit sich, ist in der Vorbereitung also womöglich weiter, als man angenommen hat.


Die vier Fähigkeiten, die Arbeitgeber branchenübergreifend schätzen

Abschnitt betitelt „Die vier Fähigkeiten, die Arbeitgeber branchenübergreifend schätzen“

Mike, Product Lead der Google School for Leaders, baut innovative Lernerfahrungen für Managerinnen und Führungskräfte. Er war früher Lehrer und sagt es unverblümt: Priorisierung, Zeitmanagement, der Umgang mit Ungewissheit, die Anpassung an eine sich verändernde Lage, die Kommunikation mit Führungsebene und Kolleginnen - all das hat im Klassenzimmer begonnen und all das hat sich übertragen.

Seine Definition ist die kompakte: Transferable skills sind Fähigkeiten, die in einem Umfeld erlernt wurden und sich überallhin mitnehmen lassen. Er benennt vier, die Arbeitgeber über mehrere Branchen hinweg hoch schätzen.

Mit Ambiguität umgehen

Die Dinge ändern sich ständig, und man muss ständig reagieren. Ein Arbeitgeber will wissen, ob du Veränderung wirksam bewältigst, ohne negative Wirkung auf die Menschen um dich herum, idealerweise mit einer positiven.

Emotionale Regulation

Wie du nach außen auftrittst, hängt damit zusammen, wie du dich innen fühlst. Kannst du für das Team da sein und Menschen durch das führen, was gerade passiert? Oder erkennen, dass du einen Moment brauchst, und später darauf zurückkommen? Das beschreiben zu können zeigt zugleich Selbstwahrnehmung.

Kommunikation

Sie zeigt einem Arbeitgeber, dass du dich auf dein jeweiliges Gegenüber einstellen kannst, also anpasst, wie du etwas sagst, und es dabei weiterhin klar und knapp herüberbringst.

Problemlösung

Es klingt simpel und ist trotzdem der Erwähnung wert. Zu beschreiben, wie du reagierst, wenn Probleme auftauchen, gibt dem Arbeitgeber ein ganzheitlicheres Bild von dir, und ein eigener Beitrag ist das, was ein Team über das hebt, was es vor deiner Ankunft gemeinsam leisten konnte.


Das Career Identity Statement: der eigene north star

Abschnitt betitelt „Das Career Identity Statement: der eigene north star“

Wäre man im Wald verloren, würde man sich am north star (Nordstern) orientieren: Zu wissen, wo er steht, klärt, wo man ist, und gibt eine Richtung zum Losgehen. Ein Career Identity Statement leistet dasselbe für eine Jobsuche. Es hält einen auf etwas ausgerichtet, statt breit gestreut zu bewerben.

Es sind ein paar Sätze über einen selbst, die über eine Liste von Qualifikationen hinausgehen. Sie geben Recruiterinnen, Hiring Managern und anderen Fachleuten ein schnelles, aber aufschlussreiches Bild davon, was man mitbringt, und decken vier Zutaten ab.

Zentrale Fähigkeitenwas du tatsächlich kannst
→
Echte Interessenwas deine Aufmerksamkeit hält
→
Karrierezielewohin du unterwegs bist
→
Leidenschaftenwas dich motiviert
Vier Zutaten, ein paar Sätze, eine Richtung. Erst ihre Kombination erlaubt es, dem Markt ein authentisches statt eines generischen Selbst zu zeigen.

Das Kursbeispiel liest sich ungefähr so: Ein Hintergrund in Finanzen und Kundenservice hat starke analytische Fähigkeiten und eine kundenorientierte Haltung hervorgebracht; die sprechende Person nutzt Daten hervorragend zur Problemlösung, ist klarer Kommunikation und positiven Begegnungen verpflichtet, schätzt Teamarbeit hoch und stellt fest, dass eine Leidenschaft für Basketball immer wieder bestätigt, wie sehr Zusammenarbeit und Kommunikation beim Erreichen gemeinsamer Ziele zählen.

Warum es laut Kurs funktioniert:

  • Es legt eine wertvolle und ziemlich ungewöhnliche Mischung aus Fähigkeiten und Erfahrungen offen statt einer einzigen engen Spezialisierung.
  • Sowohl die analytische Seite aus den Finanzen als auch den Fokus auf Kundenservice zu benennen signalisiert sofort jemanden mit breitem Profil.
  • Die konkreten Hintergründe zu nennen, Finanzen und Service, gibt Gewicht und zeichnet ein klareres Bild davon, was die Person tatsächlich kann.
  • Die Leidenschaft zu erwähnen fügt eine persönliche Note hinzu und zeigt, was sie beruflich wirklich antreibt.
TunVermeiden
Konkrete Fähigkeiten und Beispiele verwendenVage Formulierungen und Allgemeinplätze
Es auf die wichtigsten Aspekte des beruflichen Selbst fokussiert haltenDer Versuch, für alle alles zu sein
Den Ton positiv und echt haltenAlles, was arrogant oder negativ wirkt
Auf Klarheit und Knappheit zielen, denn eine kurze, wirkungsvolle Aussage wirkt am bestenEs zu einem Absatz aufblähen, den niemand zu Ende liest
Beim Netzwerken und beim Vorstellen der eigenen PersonIn einem cover letter (Anschreiben) oder einer Anfrage-E-Mail zu einer StelleAls berufliche Kurzbiografie in einem Onlineprofil

In wenigen Sätzen hebt es hervor, was einen unterscheidet, und verengt zugleich die Suche auf Jobs, die zu den eigenen Zielen und Werten passen. Das Bild, das der Kurs hinterlässt: Die Suche sollte weniger nach einem unbezwingbaren Berg aussehen und mehr nach einem sanft gewellten Hügel.


Career Dreamer ist ein experimentelles Google-Werkzeug, das mit KI die Karriereerkundung leichter und persönlicher macht, indem es vom eigenen Hintergrund und den eigenen Erfahrungen ausgeht statt von einem generischen Fragebogen. Erreichbar ist es unter grow.google/careerdreamer.

Es tut zwei Dinge nacheinander. Zuerst bestimmt es die Aufgaben und Fähigkeiten, die man in bisherigen Rollen wahrscheinlich entwickelt hat, also die eigenen transferable skills, und es gründet diese auf echte Arbeitsmarktdaten aus vertrauenswürdigen Quellen wie Lightcast, damit sie tatsächliche Stellenanforderungen widerspiegeln statt bloßer Vermutungen. Dann nutzt es diese Fähigkeiten, um ein Career Identity Statement für einen zu entwerfen, was die Suche auf Jobs verengt, die zu den eigenen Zielen passen.

  1. Eine aktuelle oder frühere Rolle eintragen. Die Demo beginnt mit Accounting Associate, dem ersten Job der vortragenden Person nach dem Studium. Es folgt ein optionales Feld für die Branche, hier Finanzen, das man überspringen kann.

  2. Die eigenen echten Aufgaben auswählen. Das Werkzeug füllt eine Liste mit Aufgaben, die jemand in dieser Rolle wahrscheinlich erledigt. Man wählt die aus, die man tatsächlich gemacht hat.

  3. Aus Aufgaben Fähigkeiten machen. Career Dreamer greift auf echte Arbeitsmarktdaten zurück, um diese Aufgaben in transferable skills zu zerlegen. Wer über eine Fähigkeit fährt, bekommt erklärt, warum sie aufgenommen wurde. Die Demo wählt Problem Solving, Financial Analysis, Data Entry und Attention To Detail.

  4. Die Bausteine der eigenen beruflichen Identität prüfen. Links stehen vier Kategorien, Experiences, Education, Skills und Interests, mit den gewählten Fähigkeiten bereits eingetragen. Rechts steht schon ein erster Entwurf des Career Identity Statement.

  5. Bildung ergänzen. Mehr Detail erzeugt ein volleres Bild, ob das nun ein Associate’s Degree, ein Bachelorabschluss oder ein berufliches Zertifikat ist. Die Demo ergänzt die Highschool, und das Werkzeug fragt daraufhin nach einem Lieblingsfach, Physik, um die dort gewonnenen Fähigkeiten festzumachen: Scientific Method, Technical Communication und Teamwork.

  6. Weitere Rollen und die eigenen Interessen ergänzen. Ein Job hinter der Bar in der Gastronomie bringt einen weiteren Satz an Tätigkeiten und Fähigkeiten hervor. Interessen kommen ebenfalls hinein, hier Basketball, samt einigen Gründen, warum der Sport anspricht. Während die Liste der Fähigkeiten wächst, schreibt sich die Aussage passend um.

  7. So lange neu erzeugen, bis es nach einem selbst klingt. Ein Klick auf Re-generate formuliert die Aussage um, und die Versionshistorie holt frühere Entwürfe zurück. Die Version, die gefällt, kopiert man zum Weiterbearbeiten in Google Docs und speichert sie im eigenen Job Search Portfolio.

Ein Klick auf Explore paths zeigt Karrieremöglichkeiten, die auf die eigene berufliche Identität zugeschnitten sind, wobei jede gezeigte Rolle zumindest einen Teil der ausgewählten Fähigkeiten aufgreift. Ein zentraler Filter passt die Ergebnisse an: Nimmt man etwa die Haken bei Experiences und Education heraus, priorisiert das Werkzeug Rollen rein anhand von Fähigkeiten und Interessen, was eine größere Vielfalt an Positionen hervorbringt.

Öffnet man eine einzelne Rolle, in der Demo Financial Analyst, erhält man die Stellenbeschreibung, das durchschnittliche Gehalt und das üblicherweise geforderte Abschlussniveau. Weiter unten zeigt sich, wie die identifizierten Fähigkeiten mit dieser Rolle überlappen, wie ein Tag in diesem Beruf aussieht und an welchen Bereichen man arbeiten könnte, um besser zu diesem Feld zu passen.

Rollen, Aufgaben, Bildung und Interessen hineinder eigene Hintergrund als Eingabe
Transferable skills herausgegründet auf echte Arbeitsmarktdaten
Ein entworfenes Career Identity Statementneu erzeugen, Versionen vergleichen, dann selbst überarbeiten
Explore paths, Find jobs near you, Jump to Geminipassende Rollen, aktuelle Stellen vor Ort, einsatzfertige Prompts
Das Werkzeug ist ein Trichter von verstreuter Erfahrung zu einer Richtung und einem Satz nächster Handlungen, kein Schreibdienst für Lebensläufe.
  • Find jobs near you zeigt aktuelle Stellen in der eigenen Region für eine Rolle, über die man gerade gelesen hat.
  • Jump to Gemini übergibt einsatzfertige Prompts, um mit Gemini Anschreiben zu entwerfen, den Lebenslauf zu aktualisieren und weitere Karrierewege zu entdecken, sodass die Arbeit nach der Erkundung in einem allgemeinen KI-Assistenten weitergeht.

Atlantis ist Forensikerin und heute Projektmanagerin und lebt in Georgia. Ihr Bericht ist der Realitätscheck des Moduls dazu, wie sich ein echter Übergang anfühlt.

  • Der Auslöser war das Leben, nicht der Ehrgeiz. Als sie erfuhr, dass sie Mutter werden würde, wollte sie die Flexibilität, von zu Hause zu arbeiten und trotzdem für ihren Sohn da zu sein.
  • Die erste Runde scheiterte vollständig. Sie bewarb sich und bekam nichts zurück, und sie beschreibt die wiederholte Absage als Schlag für das Ego. Sie machte trotzdem weiter.
  • Die Lücke lag bei den Nachweisen, nicht beim Können. Rückblickend hatte sie ihre naturwissenschaftlichen Abschlüsse und ihre Berufserfahrung, aber kein Zertifikat und keine auf die gewünschten Rollen zugeschnittenen Belege.
  • Eine Organisation, die Müttern bei der Weiterqualifizierung hilft und beim Wiedereinstieg oder Berufswechsel unterstützt, wies sie auf die Google Career Certificates hin, und sie schrieb sich für Projektmanagement ein.
  • Die zweite Runde funktionierte. Sie bewarb sich weitgehend wie zuvor, und das Schweigen hörte auf. Sie bekam ein Interview und den Job, ungefähr vier bis fünf Monate nach Abschluss des Zertifikats.
  • Eine Mentorin sorgte für den Perspektivwechsel. Ein zweites Paar Augen auf ihrem Lebenslauf entdeckte auf einen Blick mehrere übertragbare Fähigkeiten. Als sie sie einmal gesehen hatte, konnte sie sie selbst benennen: analytisch, fähig zur Problemlösung, von Natur aus forschend und deshalb gut im Zusammentragen von Unterlagen, und all das sitzt mitten in der Arbeit des Projektmanagements.


Weiter: Lebenslauf und Auftritt → - aus diesem Rohmaterial werden Lebenslauf, Anschreiben und Onlineprofil.